Zuerst verstehen: Was ist ein Produkt-Identitätscode?
Der Produkt-Identitätscode (PID) kann als eine eindeutige, überprüfbare Kennung verstanden werden, die jedem Produkt zugewiesen wird.
Sein Wert liegt jedoch nicht nur darin, „scanbar“ zu sein, sondern darin:
- Jedes Produkt besitzt eine eindeutige Identität
- Scanvorgänge können aufgezeichnet werden
- Verifizierungsprotokolle können später eingesehen werden
Daher ist der Kern von PID nicht nur ein Code, sondern ein vollständiges System aus „Produktidentität + Verifizierungsaufzeichnungen“.
Schritt 1: Konto registrieren und Identitätsprüfung abschließen
Um Produkt-Identitätscodes zu nutzen, müssen Sie sich zunächst als Händler auf der Plattform registrieren.
Nach der Registrierung müssen Sie Identitätsinformationen zur Verifizierung einreichen, z. B.:
- Unternehmens- oder persönliche Angaben
- Branchenkategorie
- Land und Handelsart
- Compliance-Erklärung
Diese Informationen dienen als Grundlage für die spätere Produktidentität.
Nach dem Einreichen erfolgt eine Prüfung durch die Plattform. Nach erfolgreicher Freigabe können Sie das System offiziell nutzen.
Schritt 2: Produkte erstellen und Informationen vervollständigen
Nach erfolgreicher Verifizierung können Sie in die Produktverwaltung gehen und Ihre Produkte erstellen.
Ein wichtiger Punkt: Unterschiedliche Produkte und Handelsarten haben unterschiedliche „Pflichtfelder“.
Das System bestimmt automatisch:
- Wie viele Felder für das aktuelle Produkt erforderlich sind
- Wie viele Felder bereits ausgefüllt wurden
- Ob die Voraussetzungen für die PID-Erstellung erfüllt sind
Wenn die Angaben unvollständig sind, wird das Produkt als „unvollständig“ angezeigt und kann nicht zum nächsten Schritt übergehen.
Schritt 3: Produkt-Identitätscode (PID) generieren
Sobald die Produktinformationen vollständig sind, kann ein PID für das Produkt generiert werden.
Dabei spielen drei zentrale Mechanismen eine Rolle:
- PID-Kontingent (jedem Händler steht eine bestimmte Menge zur Verfügung)
- Batch-Erstellung (jede Generierung erfolgt in einem Batch)
- Statuskontrolle (in Erstellung / abgeschlossen / zurückgesetzt)
Das System reserviert zunächst das Kontingent, generiert dann PIDs in Batches und protokolliert den gesamten Prozess, um Datensicherheit und Nachverfolgbarkeit zu gewährleisten.
Schritt 4: Etikettenvorlage auswählen und exportieren
Nach der PID-Erstellung wird dieser nicht direkt verwendet, sondern muss als „Etikett“ umgesetzt werden.
Sie können:
- Eine offizielle Etikettenvorlage auswählen
- Das Vorlagendesign fixieren
- Eine ZIP-Datei zum Drucken exportieren
Hinweis: Nach dem Export wird die Vorlage gesperrt, um spätere Verwirrung zu vermeiden.
Schritt 5: Etikett anbringen und in den realen Einsatz übergehen
Nach dem Drucken wird das Etikett am Produkt oder an der Verpackung angebracht.
Typische Anbringungsorte sind:
- Produktverpackung
- Versiegelungsetiketten
- Hängeetiketten oder Informationskarten
Nach diesem Schritt befindet sich das Produkt offiziell im „verifizierbaren Zustand“.
Schritt 6: Nutzer scannen und Verifizierungsprotokolle entstehen
Wenn Nutzer den Code scannen, führt das System Folgendes aus:
- Anzeige grundlegender Produktinformationen
- Aufzeichnung der Verifizierungsaktion
- Erstellung von überprüfbaren Protokollen zur späteren Einsicht
Der wichtigste Punkt hierbei ist:
Zusammenfassung: Der vollständige Weg zur Nutzung von PID
- Konto registrieren und Identitätsprüfung abschließen
- Produkte erstellen und Informationen vervollständigen
- PID (Identitätscode) generieren
- Vorlage auswählen und Etiketten exportieren
- Etiketten anbringen und in den Umlauf bringen
- Scannen zur Erstellung von Verifizierungsprotokollen
Nachdem Sie diesen gesamten Prozess durchlaufen haben, ist Ihr Produkt nicht mehr nur ein „gewöhnliches Produkt“, sondern verfügt über eine vollständige digitale Identität und Verifizierungsprotokollfunktionen.